SoloVoices Ensemble Basel


Lobet die Nacht

Im Projekt „Lobet die Nacht“ steht das „Berliner Requiem“ von Kurt Weill im Zentrum. Diese „Kleine Kantate“, ein weltliches Requiem, ist der Versuch, die Gefühle des grossstädtischen Menschen auszudrücken, und sie ist auch für diesen geschrieben: es ist eine Art „Montage in Form von Gedenktafeln, Grabinschriften und Totenliedern, die den Gefühlen und Anschauungen breitester Bevölkerungsschichten entspricht“. Die Zahl der Mitwirkenden ist dabei verhältnismässig klein, der strenge und karge Stil entspricht dem geistlichen Grundgedanken des Werkes. Betrachtet wird das Berliner Requiem einerseits vom Blickwinkel der Polyphonie des 15. Jahrhunderts mit einem Werk von Ludwig Senfl (1486-1543), der „Missa l’homme armé“ (Auszüge). Andererseits wird das Programm ergänzt durch Werke von Kurt Weills Zeitgenossen Hanns Eisler, Werke des Basler Komponisten Jacques Wildberger auf Texte von Bertolt Brecht und Werke des Zürcher Komponisten Huldreich Georg Früh auf Texte seines Bruders Kurt Früh für Chor (Chor Kultur und Volk) und Solisten.


Musik
Ludwig Senfl (1486-1543)
Missa l’homme armé (Auszüge)
 
Kurt Weill (1900-1950)
Berliner Requiem (Asuzüge)
 
Hanns Eisler (1898-1962)
Lieder auf Texte von Bertolt Brecht (1898-1956)
 
Jacques Wildberger (1922-2006)
Lieder auf Texte von Bertolt Brecht (1898-1956)
 
Huldreich Georg Früh (1903-1945)
Der neue Colombus (Auszüge)


Besetzung
SoloVoices
Svea Schildknecht, Sopran
Francisca Näf, Mezzosopran
Jean‐Jacques Knutti, Tenor
Jean‐Christophe Groffe, Bass
 
thélème
Julien Freymuth, Altus
Lior Leibovici, Tenor
Ivo Haun, Tenor
Jean‐Christophe Groffe, Bass
 
Chor Kultur und Volk
Olivia Steimel, Akkordeon
Marcus Weiss, Saxophon
Dominik Dołęga, Schlagzeug

 
Aufführungen
Dienstag, 5. Juni 2018, 20.00 Uhr, Zürich, Kulturhaus Helferei
Donnerstag, 7. Juni 2018, 20.00 Uhr, Basel, Gare du Nord